Montag, 7. Mai 2018

Tage der offenen Gärten und Höfe Rheinhessen im Mai 2018


Ich glaube, es gibt zur Zeit wenige Gärtnerinnen und Gärtner, die nicht mit ihrem Garten zufrieden sind. Der lange und regenreiche Winter und die ausbleibenden Eisheiligen haben die Natur in Rheinhessen zum Explodieren gebracht.
Wollt ihr mal in unseren Garten schauen? Am kommenden Wochenende habt ihr Gelegenheit dazu. An den

Tagen der offenen Gärten und Höfe in Rheinhessen, 
am Samstag und Sonntag, 12. und 13. Mai, haben wir von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 

Ich würde mich freuen, euch zu sehen!!!
Mehr findet ihr auf
www.offene-gaerten-rheinhessen.de 

















Freitag, 30. März 2018

Rheinhessen ist schön!

Im Garten blühen längst die ersten Blumen aber draußen lässt der Frühling noch auf sich warten. Auf meinem Spaziergang durch den Hahnheimer Bruch habe ich aber die ersten Frühlingsboten entdeckt. 

Ein paar Eindrücke von meinem stillen Spaziergang - in Begleitung von Balu und Lola.















Ja, auch im Regen kann es draußen sehr schön sein.

Sonntag, 18. März 2018

Das vernetzte Osterei

Neulich habe ich in einer Zeitung (Landlust) eine schöne Anregung zum Ostereierfärben entdeckt. Sie erschien mir so einfach, dass ich mich mit meinen Enkeln einfach ans Werk gemacht habe, ohne es vorher mal auszuprobieren - quasi: ohne Netz und doppeltem Boden.

Na ja, stimmt nicht ganz - ein Netz hatten wir schon 😏

Und das haben wir benötigt:
Ausgeblasene Eier
Eierfarben zum Kaltfärben
Gemüse- oder Obstnetze
Schere
Bindfaden
pro Farbe 2 EL Essig
und Geschirr zum Färben




Zunächst wurden die Eier vernetzt und zusammengebunden. Dann kamen sie für ca. 10 Minuten ins angerührte Kaltfarbbad.
Und dann wurde es spannend. Ist's was geworden oder nicht?????


Hurra, es ist was geworden. Na ja manche Netze wurden einfach nicht fest genug zusammengezogen, da fehlt die feine Maserung. Aber das macht ja nichts. Sieht trotzdem gut aus. Oder?


Wie ihr seht haben wir noch ein bisschen weiter geschafft. Zuerst wurden die Eier mit Salatöl eingerieben und dann auf einen Draht gefädelt. Der wurde oben zum Kranz gedreht. Zwischen die Eier kamen noch bunte Bänder. 
Die Mädchen sind soooo stolz auf ihr Werk!

Und der nächste bitte:



Einige Eier haben wir auf Holzspießchen gesetzt und mit Bändchen, Federn und Bohnen (statt Perlen) verziert.
Sie warten darauf, dass sie in die Frühlingsblumen dürfen. Aber jetzt ist es ja erstmal wieder kalt geworden ...






Übrigens: Melanie von Garten Augenblicke hat das auch mal mit ihren Söhnen ausprobiert. Ich finde ihnen ist das sehr gut gelungen!

Samstag, 27. Januar 2018

Was so alles in Pappelknospen steckt ...

Versuchsküche - zur Entstehung meines Artikels

" Der Mikrokosmos der Knospen"
Wochenendausgabe: Garten & Zuhause vom 27.1.2018

Der Sturm hat wieder eine Menge Äste von den Pappeln gerissen.


Einige davon habe ich mit nachhause genommen und die Knospen geerntet und ein paar davon in Öl eingelegt.


Nach zwei Wochen war das Pappel-Auszugsöl fertig. Es wurde gefiltert und mit Bienenwachs erhitzt.


Mit Hilfe einer Wäscheklammer habe ich einen Docht in Gläser und Becher gehängt. Nur noch die Bienenwachs-Öl-Mischung einfüllen, abkühlen lassen und fertig ist die wunderbare Massagekerze

 "Papperlapapp".


Wenn sie angezündet wird, wird das Fett weich.
Ich gieße es vorsichtig in die Hand und massiere mir damit die Haut. Pappelknospen - so heißt es - haben eine wundheilende Wirkung und der Ölauszug hilft bei rheumatischen Beschwerden, Muskel und Nervenschmerzen. Mir tut die Salbe gut auf meiner wintertrockenen Haut und meine Gelenke freuen sich über die Sonderbehandlung.

Und so wird's gemacht:
Pappelauszugsöl: 3 EL Pappelknospen, 3 EL Olivenöl in ein Glas und 2 Wochen an einem warmen Platz stehen lassen. Dann filtern.

Massagekerze:
300 ml Pappelauszugsöl, 50g Bienenwachs, bei Bedarf etwas Aromaöl, z.B. Rosmarin.
Öl auf 60°C erhitzen. Bienenwachs dazu und die Temperatur 20 Minuten auf 60° erhalten. Ab und zu umrühren. Von der Herdplatte ziehen, Aromaöl zugeben und wie oben beschrieben in Behälter gießen.

 ***

Die Knospen, die ich noch übrig hatte, habe ich am Ofen getrocknet und dann in der Küchenmaschine fein gemahlen. Daraus mache ich Tee, oder würze damit Teig oder Brotaufstriche.
Viele neue Ideen habe ich durch ein Buch bekommen, das ich mir neulich gekauft habe. Es heißt:

Bäume in Küche und Heilkunde, von Karin Greiner.
Mehr über das sehr empfehlenswerte Buch könnt ihr hier nachlesen

Aus diesem Buch habe ich die Anregung bekommen, mal einen Pappelgewürz-Sirup herzustellen. Ich habe einige Zutaten von dem Original-Rezept ausgetauscht, weil ich noch was in meinem Vorratsschrank hatte, von dem ich dachte, dass könnte auch passen:


Die Zutaten kamen alle in einen Topf und wurden ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze gekocht. Heraus kamen 300ml wunderbarer
"Pappeldattelsirup"

Köstlich mit griechischem Joghurt und gemahlenen Pistazien.


Aber auch nicht schlecht  im Sekt mit 3 Scheiben Kumquats. Ich nenne den Aperitif:

"Pappela"

Was ich vom Sirup herausgesiebt habe, war mir eigentlich zu schade zum Wegwerfen. Also habe ich daraus Kugeln geformt und sie in gemahlenen Pistazienkerne gewälzt. Das feine Früchtebrot hat noch keinen Namen. Fällt euch was passendes ein?


 Wie gefällt euch denn meine neue Pappelkollektion?


Tage der offenen Gärten und Höfe Rheinhessen im Mai 2018

Ich glaube, es gibt zur Zeit wenige Gärtnerinnen und Gärtner, die nicht mit ihrem Garten zufrieden sind. Der lange und regenreiche Winte...